Arbeiterpolitik

Warum sollte es ein autonomes Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende an jeder Uni geben?

Weil es für den Ausbau der gesellschaftliche Teilhabe notwendig ist dass sich Studierende mit einer sogenannten ^niedrigen sozialen Herkunft^ das heißt z.b. Arbeiterkinder selber organisieren und vertreten, denn nach unserem Dafürhalten muss die Universität Ein Spiegelbild der Gesellschaft d.h. Der tatsächlichen Bevölkerungszusammensetzung sein in der sie existiert. Dovon sind wir jedoch noch weit weg. Und damit weitere Fortschritte in der Bekämfung der Bildungsungleichheit erzielt werden ist es notwendig dass sich Betroffene selber zu Wort melden, aktiv mitdiskutieren und auch den Freiraum dafür bekommen dies zu tun.

Im folgenden sind einige Zahlen, Daten, Fakten und Zitate als
Referenzpunkte und Argumente zusammengetragen.

 

„…Zudem entscheidet in kaum einem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland.“

Homepage des Bundesministerium für Bildung un Forschung:(Link)

 

„Trotz der gestiegenen Studienanfängerquote bleibt die Mobilisierung von Studierenden aus Elternhäusern ohne akademische Bildungstradition eine große Herausforderung. Die Bildungsbeteiligungsquote, […] variiert nach wie vor sehr stark nach der sozialen Herkunft.“

Aus dem Jahresgutachten 2011 „Bildungsreform 2000 – 2010 – 2020“ des Aktionsrat Bildung (Link)

 

„Die Zusammensetzung der monatlichen Einnahmen variiert stark mit der jeweiligen Bildungsherkunft der Studierenden (Bild 6.14). Der Anteil der elterlichen Unterstützung beträgt in der Herkunftsgruppe „niedrig“ 27 % an den Gesamteinnahmen. In der Herkunftsgruppe „gehoben“ geht bereits die Hälfte der studentischen Einnahmen auf die Leistungen der Eltern zurück, bis der Anteil schließlich unter den Studierenden, bei denen Vater und Mutter einen akademischen Ab- schluss haben (Bildungsherkunft „hoch“), 63 % erreicht.“

Aus der 20. Sozialerhebung des DSW (Link)