In ein neues fikuS‐Jahr!

Liebe Leute, vielen Dank! Wir wurden wiedergewählt (“wir” sind Polina, Richard und Minoas). Die Vollversammlung war am 17. Januar 2020.
Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns, dass wir die Projekte im fikuS mit euch zusammen weiterführen können.


Neben den regelmäßigen Treffen, wie dem Arbeiter*innen|kind-Mittagstisch in der Brücke, hat sich das fikuS‐Referat an diversen Veranstaltungen beteiligt und selbst welche organisiert. Hier die wichtigsten:

Auf der Freiräume statt Betongold‐Konferenz in Marburg haben wir einen Klassismus‐Workshop gehalten. Dabei haben wir auch an einem Vernetzungstreffen mit dem Arbeitskreis Antiklassismus Marburg teilgenommen und konnten so einen Beitrag zur Gründung des SoFiKuS‐Referats an der Uni Marburg leisten. Mit der Gründung einer zweiten Selbstvertretung für studierende Arbeiter*innen|kinder konnte ein lang angestrebter Traum verwirklicht werden und ein wichtiger Auftrieb für den Kampf gegen soziale Diskriminierung geschaffen werden!

Darauf folgten zwei weitere Vorträge über Klassismus für das Bündnis Lernfabriken … meutern! und für den Freien Zusammenschluss von ASten. Mit solchen Außeneinsätzen konnten uns für die Themen Bildungsgerechtigkeit und Antiklassismus deutschlandweit starkmachen.

Im heimischen Münster hat das fikuS im Rahmen des Hochschultages einen Vortrag zum Thema Studienfinanzierung gehalten, um auch den sozial schwächeren Studierenden Mut zu machen und Wege zu zeigen, wie ein Studium trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten zu bewerkstelligen ist. Zusätzlich hatten wir einen Info‐Stand auf der Ersti‐Messe, um schon die Erstis mit dem fikuS vertraut zu machen.

Gegen Ende des Jahres haben einige Veranstaltungen und Vernetzungstreffen stattgefunden.

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben war eine Podiumsdiskussion mit Andreas Kemper und einer politischen Aktivistin aus Bielefeld. In dem Vortrag des fikuS‐Gründers ging es um die strukturelle Benachteiligung in der Gesellschaft. Die junge Aktivistin mit Migrationshintergrund gab der Diskussion eine persönliche Note, indem sie von ihren persönlichen Erfahrungen berichtete.

Theater von unten war ein Wochenend‐Workshop in freundlicher Kooperation mit dem A‐Theater, welches sich selbst autodidaktisch „von unten“ aufgebaut hat. Der Workshop war gut besucht und es gab sehr positives Feedback.

Sex und Klasse war ein stark besuchter Vortrag der SoFiKus Mitbegründerin aus Marburg. Dort ging es um intersektionale Diskriminierungsmechanismen und schwerpunktmäßig um die Korrelation von Klassismus und Sexismus.

Ein weiterer Meilenstein, war der Druck der dritten Auflage des Dishwashers, der nach zehnjähriger Versenkung wieder publiziert werden konnte. Wir bedanken uns nochmals an dieser Stelle bei allen Autor*innen.

Im Januar hat schließlich die fikuS‐Fimreihe begonnen, die monatlich für spannende Filme und Diskussionen sorgt.

Die Konstellation zu dritt erwies sich als produktiv und vorteilhaft. Durch die Möglichkeit der Arbeitsteilung konnten wir unsere ganz persönlichen Stärken stärker einbringen.

Für das neue Jahr sind einige weitere interessante Veranstaltungen und Workshops angedacht. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Kampf für Bildungs‐ und Chancengerechtigkeit weiterzuführen und die von uns begonnenen und geplanten Projekte/Veranstaltungen im Jahr 2020 umsetzten zu können.

Deshalb bedanken wir uns herzlich für Euer Vertrauen und Unterstützung und hoffen weiterhin auf eine tolle Zeit mit Euch!

Die fikuS‐Turtles 😊

Bonus: Protokoll von der VV am 20.12.19

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