Allgemein

Call for Participation

Diskriminierung und Chancen-Ungleichheit aufgrund finanzieller Mittel, sozialer Herkunft und Status, sind an Hochschulen leider immer noch weit verbreitet, werden geduldet oder bewusst in Kauf genommen. Häufig begegnen Studierende aus einem nicht-akademischen Elterhaus direkter und indirekter Ausgrenzung. Wer nebenbei arbeiten muss, um sich sein Studium finanzieren zu können, wird durch Mechanismen, wie die zum Glück zur Zeit abgeschaffte Anwesenheitspflicht, (Studien-)Gebühren und anderen Faktoren eingeschränkt.

Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert? – Francis Seeck geht in dem Buch „Recht auf Trauer“ der Frage nach, welche Folgen Klassismus auf die Bestattungspraxis in Deutschland hat. Aktuell werden immer mehr Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden diese als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten gesellschaftlich ausgegrenzt.

Das Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende thematisiert und bekämpft Bildungsbenachteiligungen aufgrund der sozialen Herkunft und dient allen betroffenen Studierenden als Kontakt-, Venetzungs- und Antidiskriminierungsstelle.

Im besonderen sind damit Arbeiterkinder gemeint, die sich derzeit an der Uni Münster im so genannten ^Bildungsaufstieg^ befinden.

Alles weitere zur Statusgruppe und über das fikuS-Refereat erfahrt ihr auf einer ausführlichen Info-Seite mit Fragen & Antworten (FAQ) inklusive zwei aufschlussreicher Videos.